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Berlin bekommt neues Tram Modell
September 16, 2008, 11:45
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Hier eine Herrstellergrafik der neuen FLEXITY Berlin.

Hier eine Herstellergrafik der neuen FLEXITY Berlin.

Es ist wieder einmal soweit, Berlin bekommt ein neues Tram Modell. Diesmal sind die alten Tatra Züge dran, die seit Ende der 80er Jahre ihren Dienst tuen. Nach einer kompletten Instandsetzung, bekamen sie eine Lebensverlängerung nach der Wende und tun bis heute ihren Dienst. Laut BVG Angaben sind diese aber nach heutigen Gesichtspunkten betriebswirtschaftlich gesehen nicht mehr fortschrittlich.

Der neue Berliner Tram Star soll die von Bombardier gebaute FLEXITY Berlin werden. Seit diesen Tagen verkehrt ein erster Testzug auf den Berliner Linien. Drei weitere folgen Zeitnah um eine Tauglichkeit im Alltag auf dem Berliner Tram Netz sicherzustellen. Wenn die Testreihen erfolg haben, sollen bis zu 206 neue Züge in Auftrag gegeben werden. Zug ist nicht untertrieben, denn in der Großkopplung beträgt die Länge ca. 40 Meter, bei 88 Sitz und etwa 150 Stehplätzen. Freitag wird der Zug ab 10 Uhr stündlich vom Alexanderplatz verkehren, begleitet wird das Spektakel von einem Fest der BVG.

Überschattet wird die Vorstellung der neuen Tram von den Plänen, die Tickets demnächst wieder zu erhöhen. 2009 sollen die Normaltarife erhöht werden. Die Sozialtarife sollen nur leicht steigen. Die Entscheidung den Normaltarif zu erhöhen wurde damit begründet, das die Einkommen der Normalverdiener in Berlin über dem Bundesdurchschnitt liegen. Die Erhöhung im allgemeinen wurde begründet mit den steigenden Energiepreisen.



Verkehrsführung am Alexanderplatz / Karl-Marx Allee
September 15, 2008, 5:25
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Chaos am Alexanderplatz. Eigentlich ja nicht wirklich was neues...

Chaos am Alexanderplatz. Eigentlich ja nicht wirklich was neues...

Schon einige male musste ich in den letzten Wochen wieder verstärkt über den Alexanderplatz. Eigentlich meistere ich fast alle Fahrten in Berlin mit meinem Fahrrad. Diejenigen unter uns, die selbiges tun werden ihre eigenen Geschichten aus dem „Großstadt-Fahrradjungle“ zu berichten wissen. Heute nun war es mal wieder soweit, ich wurde mal wieder fast überfahren. Seit einem tödlichen Unfall einer guten Freundin von mir, vor ein paar Monaten, fahre ich eigentlich verändert vorsichtiger. Heute lag es aber weder an mir, noch an einem Autofahrer selber, es war die Verkehrsführung am Alexanderplatz.

Seit Wochen buddeln sich irgendwelche Bauarbeiten durch den gesamten Bereich der Kreuzung Karl-Marx Allee / Alexanderplatz. Mit fließendem Verkehr kommt Mensch auf dem Fahrradweg in den Kreuzungsbereich. Plötzlich endet dieser und an der Ampel wird es dann spannend. Es ist einerseits ein Abenteuer, andererseits Brandgefährlich für Fahrradfahrer/Mütter mit Kindern und Kinderwagen, sowie körperlich Behinderteter diesen Bereich zu passieren. Letztere müssen z.B. mit einem elktr. Rollstuhl teilweise enorme Umwege in kauf nehmen um sich im Straßenverkehr an diese Ecke behaupten zu können.

Ich habe ein Bild der Situation aus der Sicht eines Fahrradfahrers gemacht, um zu vermitteln worum es geht. Ersichtlich von dort ist z.B. das der Fahrradweg im nirgendwo endet und zum überqueren der Kreuzung die Radfahrer in den fliessenden Verkehr einbiegen müssen. Praktisch nicht möglich, da die Rechtsabbieger gleichzeitig grün haben und so teilweise starke Unfallkonstellationen entstehen. Allein nach meiner brenzlichen Situation, stiegen in diesem Bereich mind. 3 Menschen vom Rad ab und schoben lieber großräumig um den Bereich ihr Rad.

Da bloßes Feststellen meistens wenig hilft, habe ich dem Baustadtrat von Berlin-Mitte eine Mail geschrieben und ihn auf die Zustände angesprochen. Wenn ich eine Antwort diesbezüglich erhalten habe, werde ich ein Update dieses Berichtes hinzufügen. Solange bleibt zu sagen, umfahren und hoffentlich kommt es zu keinem schweren Presonenschaden.



Großbrand in Berliner Papierfabrik
Mai 14, 2008, 8:18
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Berlin (Deutschland), 15.05.2008 – In einem Berliner Papierlager ist am Mittwochabend ein Feuer ausgebrochen. Der Brand in der Köpenicker Straße 23 griff nach Angaben der Berliner Feuerwehr kurz darauf auf eine 250 Quadratmeter große Werkshalle über. Ein ähnlich großes Werkstattgebäude auf dem Areal brannte nieder. Menschenleben waren nicht gefährdet, zum Zeitpunkt des Brandes war niemand auf dem Gelände anwesend. Die entstandene Rauchwolke war weithin über das Stadtgebiet zu sehen.

Wie die Feuerwehr mitteilte, standen 500 Quadratmeter gelagertes Papier auf einer Freifläche in Flammen. Wie sich die gepressten Altpapierballen entzünden konnten, ist noch unklar. Insgesamt griff das Feuer auf rund 3.000 der insgesamt 10.000 Quadratmeter des Freigeländes über.

Der Brand war kurz vor 20.00 Uhr entdeckt worden, daraufhin begab sich die Berliner Feuerwehr mit einem Aufgebot von rund 80 Feuerwehrleuten und sechs Löschzügen zum Einsatzort. Später wurden noch einmal fünf Fahrzeuge geordert, was die Anzahl der im Einsatz befindlichen Kräfte auf 130 stiegen ließ. Zeitweise waren bis zu 14 Löschzüge im Einsatz.

War die Lage zunächst als unübersichtlich bezeichnet worden, gab ein Sprecher nach rund einer Stunde Einsatz Entwarnung. Die endgültige Kontrolle über die Flammen wurde erst gegen 1.30 Uhr erlangt, die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgen hinein. Teilweise musste Löschwasser aus der Spree gepumpt werden. Um Umweltverschmutzungen aus zurückfließenden Löschmitteln ausschließen zu können, wurden auf dem Fluss Barrieren errichtet.

Erstveröffentlichung: http://de.wikinews.org/wiki/Großbrand_in_Berliner_Papierlager